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„Seit zwei Wochen befinde ich mich in Georgien und es ist bemerkenswert, dass es eine der schönsten Stellen ist, die ich einmal in der Welt gesehen habe. Georgien ist die wunderschönste und göttliche Stelle“

Peter Tschaikowsky, Komponist

(1840-1893).

Wer waren die ersten Reisende in Georgien? Das weiss niemand. Uralte Angaben über Georgier sind in den alten orientalistischen Quellen erhalten. Die Vorfahren der Georgier standen mit den alten gewaltigen Staaten des alten Ostens in Beziehungen, wie z.B. Assyrien (vor unserer Zeitrechnung 2000-605), Hethitisches Fürstentum (vor unserer Zeitrechnung 1650-1200), Urartäisches Reich (vor unserer Zeitrechnung XIII. Jahrhundert -590 ).

Die Reise von alten Griechen auf dem Territorium des Westgeorgiens, in dem Reich von Kolchis, ist in einem von hauptsächlichsten Zyklus der griechischen Mythologie, in der Sage über Argonauten, geschildert.. In der antiken Literatur ist die Geschichte der Reise von Argonauten bei zahlreichen Autoren beschrieben. Am besten ist es in „Argonautika“ von Appolonios von Rhodos (vor unserer Zeitrechnung II. Jahrhundert) und in „Medea“ von Euripides dargestellt(vor unserer Zeitrechnung V. Jahrhundert). Selbst nach dem Inhalt der Legende erfolgte die Reise der Argonauten vor dem Trojanischen Krieges (vor unserer Zeitrechnung XII. Jahrhundert). Im Jahre 1984 unternahm Tim Severin, englischer Wissenschaftler und Reiser, mit dem ähnlichen Schiff, mit dem Altgriechen reisten, die Expedition nach der Marschroute der Argonauten. Er bestätigte, dass das Unternehmen solch einer Schifffahrt in der uralten Epoche möglich war. Die Sage über Argonauten ist eine Legende, wo aber reale, historische Tatsachen dargestellt sind. Es ist klar, dass in jener uralten Vergangenheit die Griechen das Reich von Kolchis wirklich kennengelernt haben. Nach der Legende hatte Ayet, König von Kolchis, zahlreichen Reichtum, goldenes Leder des Widders (das Goldene Vlies). In Griechenland versammelten sich Helden unter der Leitung von Jason und entschieden, nach Kolchis zum Gewinn des goldenen Leders abzureisen. Sie bauten das Schiff „Argo“ und begaben sich auf den Weg, nach Kolchis. Nach dem Zurücklegen des ziemlich schwierigen Weges erreichten sie das gewaltige und reiche Königreich von König Ayet. Medea, Tochter des Königs, hat sich seit erstem Blick in Jason verliebt und beschloss ihm zu helfen. Mit der Hilfe von Medea entwendete Jason das goldene Leder (Goldenes Vlies). Die Griechen betraten das Schiff und begaben sich auf den Weg nach Griechenland. Ihnen folgte auch Medea.

Als uraltes geographisches Werk gilt „Beschreibung der Erde“ von Hekataios, des alten griechischen Geographen (vor unserer Zeitrechnung 549-480), wo Kolchis, Kaukasus, Pontus Euxinus (Schwarzes Meer) erwähnt sind.

In Georgien reiste Strabon, der alte griechische Geograph, der an der Grenze der alten und neuen Zeitrechnungen tätig war(vor unserer Zeitrechnung 64-20). Strabon schreibt in seinem Werk „Geographie“: „In Iberien gibt es viele Städte und Städtchen. Dort gebrauchen Ziegeldächer. Häuser sind architektonisch eingerichtet. Es gibt Märkte und sonstige gesellschaftliche Institutionen. Der Teil des Landes ist von Kaukasischen Bergen umgeben. In der Mitte des Landes gibt es Tiefländer, die mit den Flüssen geteilt sind. Der großte Fluß darunter ist Mtkwari“.

Ibn-Haucal, Arabischer Reisender und Geograph, der im X. Jahrhundert in Georgien gereist hat, schrieb: „Die Stadt Tbilissi ist weniger als Daruband. Sie ist mit zwei Wänden umgeben und hat drei Tore. Sie ist fruchtbar, gefestigt und hat viel Gutes. Preise sind hier billig und die Stadt überschreitet mit ihrem Reichtum andere reiche Städte und andere gedeihliche, fruchtbare Kreise. Hier sind Badeanstalten, ähnlich wie in Tiberias, wo das Wasser ohne Feuer heiß ist. Die Stadt befindet sich am Ufer des Flusses Mtkwari, wo sich schwimmende Mühlen befinden, wo man Weizen mahlt, wie am Flüssen Tigros und Euphrat. Unter den Einwohnern von Tbilissi haben die Ausländer keine Angst und machen Gebrauch von ihrer Offenherzigkeit.

Marko Polo, der große italienische Reisende (254-1324) schrieb über Georgien: „Georgier sind schöne, tapfere Leute, ausgezeichnete Schützen und im Kampf - gute Krieger, die das Lob verdienen. Ihr Glaubensbekenntnis ist orthodox-christlich. Sie lassen das Haar kurz schneiden. Über dieses Land muß Alexander Macedonel nach West zurückkehren. Aber er konnte es nicht erobern. Die Ursache ist nicht nur die Engheit der Wege, sondern auch die Tapferkeit der Einwohner, die im zwischen den Meeren vorhandenen Land wohnen. In Georgien gibt es viele Seidenstoffe, goldene Stoffe, denen Ähnliches nirgends finden kann. Es gibt nirgends auf der Erde solch viele Vögel im Himmel, Fische-in der See und Tiere -in den Wäldern, wie in Georgien. Das Volk treiben Handel und Handwerkertum.“

Im Jahre 1628 kommt in Georgien die Gruppe von italienischen Missionären unter Leitung von Don Cristoforo De Castelli an. Während des Aufenthalts in Georgien hat Castelli über 500 Zeichnungen gemacht. Zur Zeit wird dieses Album in Italien aufbewahrt, in der Bibliothek von Palermo.

In den siebziger Jahren des XVII. Jahrhunderts reiste in Georgien Jan Sharden, französischer Reisender. Jan Sharden schrieb: „In Georgien ist das Klima gesund und trocken. Die Erden bedürfen hier der Bewässerung. Aber auf den bewässerten Erden gedeihen Weizen verschiedener Art, Gemüse und Obst gut, die fruchtbare Ernte haben. Georgien ist fruchtbares Land. Das Leben kann hier billig und gut. Nirgends in der Welt schmeckt das Brot so, wie hier in Georgien. Das Obst ist wunderbar und verschiedener Art. Nirgendswo in Europa gedeihen solche leckere Birnen und Äpfel, wie hier in Georgien. In Asien kann man nirgends solche leckere Granatäpfel finden, wie hier in Georgien. Hier gibt es zahlreiches Vieh, Kühe, die aus besten Gattungen stammen. Georgier sind schöne Leute im Osten und sogar in der ganzen Welt. Hier habe ich keine einzige hässlichen Menschen, Mann oder Frau gesehen. Ich habe oft schöne Menschen ähnlich den Engeln gesehen. Georgier sind höfliche Menschen. Sie haben liebevolles Herz, sind zurückhaltend, selbstbeherrscht, hoffärtig und stolz. In Georgien haben alle das Recht nach seinem Glaubensbekenntnis und seinen Gebräuchen zu leben. Jeder kann seine Sprache frei sprechen und eigene Ansicht vertreten. In Tbilissi gibt es mehrere Gebäude für Vorstand der Stadt. Märkte, anders gesagt die Stellen für Handel, sind hier mit großen Steinen aufgebaut und gut gepflegt. Ebenso sehen auch Karawane-Gaststätte(Karawanserei) für Ausländer aus. Gaststätte sind besser aufgebaut und gepflegt... Stadt Tbilissi ist dicht gesiedelt. In der Welt nirgends können Sie so viele Fremden sehen, wie hier.“

Alexander Puschkin, der große Schriftsteller, der in Georgien in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts gereist hat, schrieb: „Ich habe mich im Gasthaus aufgehalten. Am zweiten Tag bin ich in die bekannte Tbilisser Badeanstalt gegangen. In die Badeanstalt hat mich der Iraner begleitet. Heiße Schwefelquelle fliesst in die im Felsen geprägten Badewanne ein. Solch eine Glückseligkeit können Sie weder in Russland noch in der Türkei finden“ .

Alexander Djuma, französischer Klassiker, der in Georgien in fünfziger des XIX. Jahrhunderts gereist hat, schrieb: „ich muss gestehen, dass ich von dem einfachen und ausgewählten Stil gleich bei Eintritt in das Theatervestibül begeistert war. Ich hatte solch ein Gefühl, als ob ich das Vestibül des Pompeiustheaters betrat. Im oberen Foyer wechselt das Ornament mit dem arabischen Schnitzwerk. Wir betreten die Halle, die dem Palast für Feen ähnlich war, nicht wegen ihres prachtvollen Schmücks, sondern weil sie mit ausgewähltem Geschmack geschaffen war. Ich habe Tbilissi mit seinen Festungen, Märkten, vorwärts herausgetretenen Felsen, mit seinem tobenden Fluß Mtkwari, mit heiterem Himmel und mit seinem ganzer Poesie gesehen. Die Haupt- Karawane-Gaststätte(Karawanserei) ist sehr interessant. In ihren gesamten Ein- und Ausgängen liefen die Karawanen der Leute der östlichen Länder mit den Kamelen, Pferden und Maultieren: Türken, Araber, Armenier, Iraner, Indianer, Chinesen, Kalmiken, Turkmenen, Tataren, Tscherkessen, Sibirier und noch, wer nicht nur. Jeder ist eigenartiger Typ, jeder trägt eigenartiges Gewand und eigene Waffe, jeder hat sein Antlitz und seinen Kopfschmuck.“

„Gewöhnlich sind Georgier sehr zurückhaltend beim Essen und Trinken. Aber bei Hochzeiten und Festen können sie die ganze Vorräte für Gäste holen. Sie sind offenherzig, nicht sparsam, fröhliche, aufrichtige, gutmütige und gastfreundliche Leute. Sie lieben sehr singen, tanzen und seit alter Zeit neigen zum Amüsement. Bei Gastmahl trinken Georgier viel Wein. Sie trinken Wein mit den Trinkschalen, die aus den Hörnern des Auerochsen hergestellt sind. Sie können nirgends die Leute sehen, die so viel Wein trinken können, wie Georgier. Aber wunderbar ist das, dass Sie keinen einzigen besoffenen Georgier unterwegs treffen können“. Enzyklopädisches Lexikon von Brockhaus. 1913.

1830 begab sich das Regiment von georgischen Grenadiern, die sich in der Stadt Gori befand, in die Kluft von Borjomi zum Fällen von Holz. Mehrere Soldaten des Regiments entdeckten die Mimineralquelle zufällig. Der Vorgesetzte des Regiments und die Soldaten fühlten sich selbst die Gute der Heileigenschaften des Mineralwassers. Das Heilmineralwässer, die saubere Luft, Nadelwälder, die schöne Natur von Borjomi, die mit Schnee bedeckten Gipfel erregen seit 1837 die Aufmerksamkeit von Feriengästen. Im Jahre 1846 wurde in Borjomi ein Ferienpalast aufgebaut. Seit dieser Zeit haben sich in Borjomi zahlreiche Touristen erholt.

Im XIX . Jahrhundert gab es auf der Küste des Schwarzen Meeres schon Ferienhäuser und Ferienheime. Die Touristik entwickelte sich besonders schnell im XX. Jahrhundert. In den achtziger Jahren betrug die Anzahl der alljährig angekommenen Touristen und Feriengästen 4 Millionen. Georgien hat großes touristisches Potential. Dieses Potential ist durch die schönste Natur und Landschaften, Gebirgsketten des kleinen und großen Kaukasus, durch die Küste des Schwarzen Meeres, durch über 2000 Mineralheilwässer, durch 12000 historische Denkmale bedingt, unter denen 5000 Stück der Staat schützt. Daraus 5 Stück sind seit 1995 in der „UNESCO“-Liste der Denkmale der Weltbedeutung eingetragen. Dies sind: Swetizchoweli, Jwari-Kloster, Samthawro-Kloster, Kloster- Komplex von Gelathi, Bagrati-Dom und architektonisches Ensemble von Uschguli.

Nach der Meinung von Michael Sukow, des Experten des “Weltfonds für wilde Natur“:

„Es gibt in Europa kein einziges Land, das solch eine reiche Flora und Fauna hat, wie Georgien. In keinem Land von Europa können Sie auf solch einem kleinen Territorium solche Vielfältigkeit des Reliefs sehen, wie in Georgien. Dabei in Europa gibt es kein Land, wo in wilder Form die Landschaft erhalten ist“.


So sah das Schiff „Argo“ aus, mit dem uralte Griechen in Westgeorgien vor unserer Zeitrechnung in den XIII-XII. Jahrhunderten gereist haben.


König Theimuras I. Zeichnung von Don Cristoforo De Castelli, des italienischen Reisers. XVII. Jahrhundert.


Bauerwagen. Zeichnung von Don Cristoforo De Kastelli, des italienischen Reisers. XVII. Jahrhundert.


König von Imerethi und Fürst von Odischi. Zeichnung von Don Cristoforo De Kastelli, des italienischen Reisenden. XVII. Jahrhundert.


Georgisches Haus. Zeichnung von Diubua de Monaperes, des schweizerischen Reisenden (1798-1850).


Tbilissi. 1671. Zeichnung von Jan Sharden


Französischer Reiser Jan Scharden (1643-1713).


Tbilissi. Gravüre der XVII-XVIII. Jahrhunderte.


Reise in den kaukasischen Gebirgen. Gebirgspass- Jwari. XIX. Jahrhundert.


Reise in den kaukasischen Gebirgen. Gebirgspass- Jwari. XIX. Jahrhundert.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Stadt Batumi. Foto 1951.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Adsharische Region. Foto 1963.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Badestrand von Kobulethi. Foto 1963.


Touristen in der Kluft von Borjomi-Bakuriani. Foto 1954.


Touristen im botanischen Garten von Batumi. Der Garten wurde 1912 gegründet. Foto 1961.


Kurheim in Zkaltubo. Foto 1953.


Kurheim im Kreis von Adsharien. Foto 1957.


Reise in der Kluft von Borjomi-Bakuriani. Foto 1957.


Reise mit dem Autobus in den Kaukasischen Gebirgen. Gebirgspass- Jwari. Foto 1963.


Touristen im Tbilisser botanischen Garten. Photo 1963.


Reise in den kaukasischen Gebirgen. Svanethien. Foto 1950.


Touristen in Swanethien. Foto 1975.


Touristen in Kazbegi. Foto 1980.


Touristen bei Kloster- Bagrati. Foto 1977.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Adsharische Region. Foto 1981.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Adsharische Region. Foto 1981.


Delphinarium von Batumi. Foto 1985.


Die Küste des Schwarzen Meeres. Adsharische Region. Foto 1987.


Reise in den kaukasischen Gebirgen. Svanethien. Foto 1983.