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Das Gebiet des heutigen Georgiens war von uralter Zeit an mit Menschen bewohnt. 1991 haben die Archäologen am Fundplatz Dmanissi die Reste von Schädeln und Körpern der vor 1800000 lebenden Frau und Mann entdeckt. Diese Menschen waren uralte Bewohner des Kontinents Europa. Die aus Afrika ins Gebiet Dmanissi immigrierte Menschengruppe wurde später in Asien und Europa angesiedelt. Die Spur des uralten Menschen in Georgien ist auch in der uralten Scheli-Zeit des Steinalters (600-400 Jahrtausende v.u.Z.) entdeckt. Georgien ist auch in Aschelperiode intensiv besiedelt (400-100 tausend Jahre v.u.Z.). Im Gebiet Georgiens sind etwa 50 Siedlungen dieser Kultur aufgefunden. Die Werkzeuge aus Feuerstein sind in Höhlen von Westgeorgien aufgefunden. Die Geräte aus Feuerstein aus der Mustie-Zeit (100-35 tausende Jahre vor Christi) sind in den Höhlen in Westgeorgien entdeckt. In Vorgentilzeit wohnten die Menschen in Gruppen. Sie beschäftigten sich meistens mit Fischerei, Jagd und Sammlerei. Die Kultur von Paläolithikum weist die Ähnlichkeit mit der Kultur des Vorderasien auf. Mit Altsteinzeit wurde die lange Erfrierungszeit beendet und gegenwärtige klimatische Bedingungen gebildet. Von den Denkmälern des Mesolithikum dieser Zeit sind zu nennen: Edzani, Tschachati, Kudaro, Schwarze Grotte, Kvatschara, Iaschtchwa u.a. Aufgrund der Mesolithikumkultur wurde örtliches Neolitikum entwickelt. Neolitikum ist eine wichtigste Periode in der Geschichte der Menschheit. Eingeführt werden neue Wirtschaftsformen – Ackerbau und Viehzucht. Georgien ist der uralte primäre Herd des Weizens. Hier sind die seltensten Formen, Arten und Gattungen des Weizens gezüchtet, die weltweit keinen Analog haben. Durch archäologische Ausgrabungen wurde nachgewiesen, dass schon im Eneolithikum (VI-IV Jahrtausende vor Christi) in Westgeorgien harte und weiche Arten des Weizens verbreitet waren. Nach Klassifikation von Mack-Kay sind 40% der Arten des Weizens für Georgien endemisch. Eine besondere Stelle nimmt Westgeorgien ein, wo fast alle endemische Grundarten des weltweit verbreiteten Weizens aufgefunden worden sind. In Georgien sind die Denkmäler der letzten Etappe von Neolithikum und Eneolithikum –Kupfer-Stein-Zeit (VI-IV Jahrhunderte vor Christi) gut bekannt. Die Siedlungen sind in Kartli, im und bei mittleren Teil des Flusses Mtkwari aufgegraben. Eine Gentilsiedlung war nicht gross und bestand aus den aus Lehmziegel gebauten runden Gebäuden. Früher in Bronzezeit (II. Hälfte des IV Jahrtausends vor Christi) geht in Südgeorgien die Kura-Araxes Kultur voran. In der Kura-Araxes Kultur wurde die Metallurgie scharf ausgedruckt. Aus dem Metall werden Kriegs-und Arbeitswerkzeuge, Schmucksachen hergestellt. In den Siedlungen dieser Periode sind die Reste der metallurgischen Produktion wie Öfen, Formen, Tiegel u.a. entdeckt worden. Für Anfertigung der Metallsachen verwendete man den örtlichen arsenhaltigen Kupfer. Entwickelt sich Ackerbau. In Anwendung kommt Pflug. Zusammen mit Sichel aus Kieselstein wird auch der Sichel aus Metall angewendet. Die Körner werden in Tongefässen aufbewahrt. Kura-Araxes-Kultur wurde von dem Südkaukasus auf Ostanatolien, Nordiran, östliche Mittelmeehküste, Syrien und Palästina verbreitet. Im Gebiet Georgiens existierte die Kura-araxes-Kultur 1000 Jahre und später wurde diese mit Bedenkultur gewechselt. Von vielen Entdeckungen dieser Periode ist die kleine goldene Figur des Löwen, die im Grab in Tsnori aufgefunden worden ist, hervorzuheben. Diese Figur kommt aus dem XXIII-XXII Jahrhunderten vor Christi und deutet auf hohes Niveau der Goldschmiedekunst. In der mittleren Bronzezeit, zwar in der II. Hälfte des III. Jahrhunderts war in Georgien die Trialeti-Kultur entwickelt. Für Diese Kultur waren grosse Grabhügel kennzeichnend. Der Grabhügel ist die Grabstätte, die für den Stammeshäuptlingen bauten. In solchen Grabstätten in Georgien sind goldene und silbernen Schalen, Skulpturen, Schmucksachen, Kriegswaffen aufgefunden worden. Bemerkenswert ist die im XIX Jahrhundert vor Christi angefertigte Halskette, die aus 14 goldenen Perlen besteht. Die Perlen sind mit den darauf verlöteten kleinen goldenen Kügelchen verziert. Auch Coulomb ist mit kleinen goldenen Kügelchen und Sardionsteinen verziehrt. Trialeti-Halskette ist die in dieser Technik ausgeführte einzige Schmucksache in der Welt. Die im Jahre 2000 durchgeführten geomagnetischen und kosmischen Forschungen haben merkwürdige Bilder gezeigt: Durch Luftfotoaufnahmen und Computerforschungen wurde festgestellt, dass der grosse Teil der Iori-Niedferung mit einer riesigen Stadt besetz war. An einem breiten Wipfel der Iori-Niederung war die Mauer der ehemaligen Stadt zu bemerken. Im nördlichen Teil des Scheitels, wo die ehemalige Stadt beginnt, wurde der Grund einer Gebätstätte entdeckt. Die Gebetstätte wird sich mit dem Ende des II Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung datiert. Aufgefunden sind auch verschiedene Räume und Wohnräume. Im XIII Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung sind in der südwestlichen Region Georgiens zwei grosse Staaten Diaochi und Kolcha, entstanden. Uralte Auskünfte über Georgier sind in alten östlichen Quellen enthalten. Die Vorfahren von Georgiern standen in enger Beziehung mit den starken Staatten des Alten Ostens, wie der Staat von Cheten, Asyrien, Urartu. In der Nähe der Stadt Wani ist eine im VIII Jh vor Christi gegründete Stadt ausgegraben. Durch archäologische Ausgrabungen sind Tempel, Gebetstätten, Schutzmauer, Tor, Werkstätten, Geschirr, Schmucksachen, Denkmäler u.a. aufgefunden. Im Königreich Kolchis war im VIII Jahrhundert vor Christi in der Nähe der Stadt Aia (jetzt Kutaissi) die Arena aufgebaut, wo sportliche Wettbewerbe und verschiedene Vorstellungen veranstaltet wurden. In Gonio sind die Reste einer Rennbahn ausgegraben. Im VI Jahrhundert vor Christi haben die Griechen im Gebiet des Königreichs Kolcheti, an der Schwarzmeerküste, ihre Neusiedlungen (Kolonien) gegründet. Mit Hilfe dieser Neusiedlungen hatte Kolchis tätige Handels- und Kulturbeziehungen mit der griechischen Welt. Ausgegraben sind die Städte, die von örtlicher Bevölkerung dieser Zeit gegründet worden waren. Bemerkenswert ist die im IV Jahrhundert vor Christi aufgebaute Stadt Nokalakewi, die 15 ha besass. Hier befanden sich zwei Königspaläste, eine Pforte mit Turm, die Bäder mit zentralem Heizungssystem. Für hohes Niveau der Entwicklung Kolchis spricht auch die Tatsache, dass in Kolchis silbernes Geld – Kolchuri Tetri – herausgegeben war. Im VI Jahrhundert vor Christi wurde auf dem Gebiet des Ostgeorgiens das Königreich Kartli mit der Hauptstadt Mzcheta gegründet. Beim König Parnawas im III Jahrhundert vor Christi ist georgisches Schrifttum (Alphabet) entstanden. Georgisches Alphabet ist ein von 14 Alphabeten der Welt und einzigartig: Jedem Konsonant des georgischen Alphabets entspricht ein Buchstabe. Zusammen mit Georgiern lebten auch die vor 600 Jahren aus Palästina in Mzcheta übersiedelten Juden. Am 33. Jahr des I Jahrhunderts wurden die Juden von Mzcheta aus Palästina benachrichtigt: Festgenommen ist Jesus aus Nazareth, der sich für Messias ausgibt, und sie müssen von dort auch die Kenner der Glaubenswiseenschaft hierher senden, damit sie an seiner Überführung und Todesstrafe teilnehmen. Die Einwohner vom Mzcheta haben zwei Gelehrte – Elioz Mzcheteli und Longinoz Karsneli zur diesem Zweck ausgewählt. Vor der Abreise wurde Elioz von der Mutter belehrt: Du kannst ausreisen, aber nimm an der Bestrafung von Christus auf keinen Fall teil! Wenn Elioz und Lomginoz Jerusalem erreichten, war das Todesurteil von Christus schon getroffen und sie haben nur die Kreuzung erreicht. Später, nachdem zur Gewand Christus das Los geworfen wurde, wurde der Christushemd Elioz und Longinoz zuteil. Sie kehrten nach Mzcheta zurück und haben das Christushemd mitgebracht. Elioz kamm als Erste seine Schwester Sidonia entgegen. Sie hat dem Bruder das Hemd entnommen, ans Herz gezogen, geweint und kam gleich ums Leben. Die Gestorbene wurde zusammen mit dem Christushemd ebenda in Mzcheta bestattet. Heute steht auf dieser Stelle die Kathedrale Swetizchoweli. Das Christentunm wurde ins Georgien im I Jahrhundert von den Aposteln des Christus Andria des Erstgenannten, Swimon Kananier und Matata gepredigt. Das Königreich Kartli verstärkte sich besonders in der I Hälfte des II Jahrhundert beim König Parsman. Das Königreich Kartli galt als Alliierte des Römischen Reichs und zur Hochachtung des Königs Parsman wurde in Rom sein Denkmal aufgestellt. Im IV Jahrhundert geschah das grosste, wichtigste Ereignis in der Geschichte des georgischen Volkes – das Christentum wurde als Staatsreligion anerkannt. Die Christianiserung Georgiens ist mit dem Namen der Heiligen Nino verbunden. Die Heilige Nino stammte aus Kabadozien. Ihr Vater war ein bekannter Feldherr des römischen Keisers, ihre Mutter aber war die Schwester des Patriarchs Jerusalem, der Heilige Georg aber war ihr Vetter. Die Heilige Nino hat beschlossen, in Georgien das Christentum zu predigen und blieb in Mzcheta ewig. Durch das Predigt der Heiligen Nino haben König Mirian und Königin Nana das Christentum angenommen, dann aber wurde es zur Staatsreligion erklärt. Es geschah im Jahre 326. Im V Jahrhundert hat der König Vachtang Gorgassali die Stadt Tbilisi gegründet. Er hat viele Städte, Kirchen und Festungen aufgebaut. Die Anerkennung des Christentums als Staatsreligion hat für die georgische Nation Vieles verändert. Es betrifft auch die Kultur. Alte heidnische Kultur war schon unannehmbar. Ab IV Jahrhundert nimmt georgische christliche Kultur Anfang. In Georgien war die Bildung immer besonders geachtet. Die Bildung konnte man in Kirchen und Klöstern erhalten. Hierbei wurden auch verschiedene einzigartige Werke geschrieben. Hier beschäftigte man auch mit Übersetzungen. In den Kirchen und Klöstern beschäftigte man auch mit Abschreibung und Erneuerung der alten Handschriften. Unter den uns erreichten uralten Werken ist „Das Märtyrertum von Schuschanik“ zu nennen. Sein Verfasser ist der Geistliche Jakob der Geistliche (Zurtaweli). Im IV Jahrhundert funktionierte in Phasisi die schule für Rhetorik, in die man auch aus Römischem Reich zum Lernen ankam. Im V Jahrhundert war der bekannte Geistliche und Philosoph Petre Iberi tätig. Petre Iberi hat in Palästina mehrere Klöster gegründet. In 30-er Jahren des VI Jahrhunderts kamen nach Georgien die 13 syrischen Väter. Die Syrischen Väter waren die aus Syrien angekommenen Geistliche. Sie haben in verschiedenen Regionen Georgiens die Klöster gegründet. Diese Klöster wurden nicht nur zur Stütze des Christentums als auch zu starken Kulturherden. Von den durch die Väter errichteten Klöstern sind der im Felsen gemeisselte Klosterkomplex Dawid-Garedshi, Klosterkomplex Schiomgwime, Klosterkomplex Sedaseni zu nennen. Georgische Baumeister hatten grosse Traditionen. Das Christentum hat sie vor neue Aufforderungen gestellt. Es betraf vor allem den Kirchenbau. Zuerst baute man kleine einfache Kirchen, ab V Jahrhundert aber hat man mit dem Bau von Basilika, ab VI aber mit Kuppeltempel begonnen. Von den Tempeln der IV-VII Jahrhunderte sind Antschischati in Tbilisi, Sioni in Bolnissi, Urbnissi, Sioni in Ateni, Martwili, Alte Schuamta u.a. zu nennen. Von den Festungen sind Festung Narikala, Festung Udscharma, Festung Godschi zu nennen. Ausgezeichnete Muster der georgischen Mosaik sind in Tsromi, Bitschwinta, Palästina erhaltengeblieben. In den IX-XI Jahrhunderten befanden sich bedeutende Bildungszentren in Khantdsta, Oschki, Ischchani, Schatbedi u.a. Georgische Klöster funktionierten in Palästina, Kleinasien, Syrien, verschiedenen Gebieten des byzantischen Keiserreichs. Am Ende des X Jahrhunderts hat Joane Mtatsmindeli in Byzanz, auf Halbinsel Kalkedon, das Kloster Athoni für Iwerier (Georgier) errichtet. 1083 hat der in Byzanz tätige Georgier, bekannter Feldherr Grigol Bakurianeli ein Kloster für Georgier errichtet. Nach Andeutung Ekwtime Mtatsmindeli wurde in 20er Jahren des XI Jahrhunderts mit dem Aufbau des georgischen Kreuzklosters in Jerusalem begonnen. Georgische Klöster funktionierten in Palästina auf dem Schwarzen Berg und Berg Sina. In IX-XI Jahrhunderten wurde in Georgien die einzige der Allerheiligsten Marie-Zwei-Kuppel-Kirche in Gurdshaani sowie die Kirchen Tsirkoli und Armasi aufgebaut, deren Kuppel nur von innen und nicht von aussen zu sehen sind. In dieser Periode wurden in Georgien drei grössten Tempel aufgebaut: Swetizchoweli in Mzcheta, Bagrati-Tempel in Kutaissi und Alawerdi in Kacheti. Darüber hinaus zählen zu dieser Periode die Baudenkmäler der georgischen Baukunst wie Opisa, Kumurdo, Bedia, Kwetera, Samtawissi, Nikortsminda, Manglissi u.a. Festungen Atskuri, Chertwisi u.a. Das einzigartige Kunstwerk der georgischen Goldschmiedekunst ist der kirchliche Trinkbach aus Bedia. Besondere Stärke hat Georgien in XII und Anfang XIII Jahrhunderte bei Königen Demetre des I, Giorgi des III und Königin Tamar erreicht. In dieser Zeit galt Georgien im Nahost als der stärkste Staat. sein Gebiet war vom Schwarzen Meer bis zum Kaspischen Meer ausgedehnt. In Georgien lebten etwa 5 Millionen Menschen. Gut entwickelt war Getreideanbau, Weinbau, Gartenbau, Viezucht, Seidenzucht und Bienenzucht. Georgien hatte Handelsbeziehungen mit Byzanz, Arabien, Russland, Ägypten und anderen Ländern. Aufgebaut wurden Wege, Brücken und Karawanseraien. Im XII Jahrhundert wurden in Georgien mehrere Bildungszentren errichtet. Hervorzuheben sind Akademien Gelati und Ikalto. In den Akademien Gelati und Ikalti unterrichtete man Theologie, Philosophie, Arithmetik, Geschichte, Medizin, Musik, Rhitorik u.a. In derselben Periode wurde das wichtigste Denkmal des georgischen Schrifttums „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli geschaffen. Im XII und Anfang des XIII Jahrhunderts sind die bedeutendsten Denkmäler der georgischen Baukunst wie Gelati, Ikorta, Betania, Blaues Kloster, Kintswisse u.a. aufgebaut In dieser Zeit wurde die im Felsen gemeisselte Stadt Wardsia aufgebaut. Es muss auch die Wasserleitung Schaltba-Schiomgwime genannt werden. Besonders beachtet worden war das Anlegen der Bewesserungskanäle. Es muss der 120 km langer Bewesserungskanal Alasani hervorgehoben werden, der 53 tausende ha Boden bewässerte. Der wunderschönste Muster der georgischen Goldschmiedekunst dieser Periode ist die Ikone Chachuli. Der Fortschritt Georgiens wurde durch die Invasion von Mongolen verhindert, jedoch wurde die Entwicklung Georgiens nicht eingestellt. In XIII-XIV-XV Jahrhunderten wurde Metechi-Tempel in Tbilisi, die grossartigen Tempel Gergetis Sameba, Sapara, Sarsma, Tschule, Bieti, Tsaischi aufgebaut. Hochentwickelt war Fresckenmalerei. Hervorgehoben werden muss die Freskenmalerei von Bertubani, Tsalendshicha, Chobi, Sapara, Sarsma, Tschule. Von den Goldschmiedekunstwerken ist das Tryptichon Chachuli zu nennen. In XVI-XVII-XVIII Jahrhunderten werden ausgezeichnete Werke von georgischer Poesie und Prosa geschaffen. In dieser Periode sind ausgezeichnete Dichter und Schriftsteller, Übersetzer, Lexikographen tätig. 1629 wurde in Rom georgisch-italienisches Wörterbuch veröffentlicht. 1705 wurde in Moskau die Psalmen in georgischer Sprache verlegt. Einer der grossen Vertreter der geographischen Wissenschaft war Prinz Wachuschti (Wachuschti Batonischwili). In Tbilisi trieb man etwa 60 Handwerkszweige. Der grosste Teil der erzeugten Produkte, wie Kriegs- und Wirtschaftsgegenstände, Pferdeausrüstungen, Kupfergeschirr, Lein u.a., wurde ausgeführt. In Tbilisi nähte man georgische, kaukasische und europäische Kleidung. Entwickelt war auch Erzindustrie; hier bearbeitete man Kupfer-, Silber- und Golderze. In Tbilisi produzierte man Gewähre, Waffen, Kanonen, Kugel, Ziegel, Geschirr, Öl u.a. In der II Hälfte des XVIII Jahrhunderts wurden in Tbilisi Manufakturen gegründet. In XVI-XVII-XVIII Jahrhunderten wurde das Stadtensemble Gremi mit Kirchen und Palästen, die Mauer der Stadt Telawi und Königsresidenz mit Palast, Stadt Signagi mit ihrer Mauern, Komplex Ananuri, neues Kloster Schuamta, die Residenz der Königin Daredshan mit Palast u.a. aufgebaut. Am 24. Juli 1783 wurde in der nordkaukasischen Stadt Georgjewsk der Vertrag zwischen Georgien und Russland abgeschlossen. Nach diesem Vertrag wurde 1801 das Protektorat Russlands über den östlichen Teil, 1810 aber über den westlichen Teils Georgiens festgelegt. Im XIX Jahrhundert und Anfang des XX Jahrhunderts entwickelten sich in Georgien verschiedene Industriezweige rasch. Die Kleinindustrie konnte gegen betrieblich hergestellte Erzeugnisse nicht widerstehen. Im XIX Jh. entwickelt sich in Georgien vorrangig grosse Maschinenproduktion. Das Zentrum der industriellen Erzeugung war Tbilisi. Tbilisi war auch ein grosser Eisenbahnknoten. In Betrieb gesetzt wurde die Ölleitung Baku-Batumi. In Batumi wurden erdölverarbeitende Werke in Betrieb gesetzt. In der II Hälfte des XIX Jh. entwickelt sich die Gewinnung der Erdschätze: Kupfer, Kohle und Mangan. Entwickelt sich auch die Landwirtschaft. In Ostgeorgien baute man in grosser Menge Weizen und Gerste, in Westgeorgien aber Mais an. Die Hauptzweige der Landwirtschaft waren Rebenzüchtung und Weinbau. In gebirgigen Regionen trieb man Viehzucht. Entwickelt waren auch Gartenbau und Gemüsebau sowie Seidenzucht. In der II Hälfte des XIX Jh. entwickelt sich in Georgien Tabakanbau. In subtropischen Regionen werden Tee und Zitronen gepflanzt. Georgien stand mit den europäischen Ländern und Russland in Handelsbeziehungen. Ab 50er Jahren des XIX Jh. kommen in die Baukunst Tbilisi die Elemente der Baukunst verschiedener Stils, Epochen und Länder. Statt der traditionellen Wohnhäuser erscheinen vielstöckige Gebäude; Entwickelt werden Industrie-, Handels- und Gesellschaftsbau. In Georgien entwickeln sich Theater, Kino, bildende Kunst, Musik. 1987 wurde in Petersburg die georgische Oper von Meliton Balanchivadse „Darejan die Listige“ aufgeführt Am 7. November 1917 geschah in Russland die sozialistische Revolution. An die Macht kamen Kommunisten. Am 26. Mai 1918 wurde Georgien als unabhängig erklärt. Am 25. Februar 1921 wurde Georgien in die Sowjetunion aufgenommen. Im XX Jahrhundert wurden in Georgien die Werke für Elektroenergetik, Metallbearbeitung, Chemie, Holzbearbeitung, Möbel, Porzellan, Leichtindustrie und Lebensmittelindustrie aufgebaut und in Betrieb gesetzt. Entwickelten sich Tourismus, Landwirtschaft, Transport. In Georgien wurde mit der Erzeugung von Flugzeugen, elektrischen Schnellbahnen, Fahrzeugen, Werkzeugmaschinen und anderen industriellen Erzeugnissen begonnen. Die in Georgien produzierten Betriebs- und Landwirtschaftserzeugnisse führte man in viele Länder der Welt aus. Georgien belegte den I Platz in der Sowjetunion bei Produktion von hochwertigen Weinen, Zitronen, Tee, Tabak und Tungöl. In der II Hälfte des XX Jahrhunderts hat Georgien bedeutende Fortschritte in theoretischer Mechanik, Physik, Chemie, Medizin, Geographie, Geologie gemacht. Besonders stark wurde das Ingenieurwesen entwickelt. Im XX Jahrhundert nahmen georgische Musik, Theater und Kino einen Aufschwung. Geschaffen wurden neue Opern, symphonische Werke. Einen besonderen Erfolg hatte Georgische Ballettkunst. Entwickelt wurde auch die Kleinkunst. Besondere Beliebtheit errangen georgische Gruppen für Volkslieder und -Tanz. Die Truppen der georgischen Theater gaben Gastspiele im Ausland. Viele Zuschauer im Ausland waren von Erfolgen der georgischen Theaterkunst begeistert. Die II Hälfte des XX Jh. ist die Zeit des grössten Aufschwungs des georgischen Kino. Georgische Filme haben viele Auszeichnungen an Filmfestivalen Cannes, Venedig, San-Remo, San-Francisko, Chikago u.a. errungen. Am 9. April 1991 hat der Oberste Rat Georgiens die Akte zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Georgiens verabschiedet. Demokratische Republik Georgien ist ein wirtschaftlich fortschreitender souveräner Staat.




Der in Dmanissi ausgegrabene Schädel – 180000000 Jahre


Die ersten Eoropäer


Steinwerkzeuge. Aschelzeit. 400-100 tausend Jahre v.u.Z. Höhle Tsoni.


Werkzeuge aus Feuerstein. Mustiezeit. 100-35 tausend Jahre vor u.Z.. Jrucheli-Höhle.


die Kette aus Muscheln. Altpaläolithikum. 40000-10000 Jh. vor Christi; Sagwardshile-Höhle.


Beinkette mit Darstellung des Kreuzes. Altpaläolithikum. 22000-21000 Jh. vor Christi. Dsudsuanna-Höhle.


Körnermörser. Neolithikum. 8000-6000 vor Christi – Siedlung Odischi.


Gold figure of a lion. The 23rd-20th centuries BC. Tsnori


Goldene Kette. XIX Jh. vor Christi. Trialeti.


Goldene Schale. XVIII-XVII Jh. vor Christi. Trialeti.


Modell der Kriegskutsche aus Bronze. IX-VIII Jh. vor Christi. Tsiteltskaro.


Kolchische Silbermunze. VI Jh. vor Christi.


Goldene Schmucksachen. V Jah. vor Christi. Achalgori


Goldene Schmucksachen. V Jh. vor Christi. Wani.


Siegesgöttin Nike aus Bronze. Maske aus Bonze. Goldener Adler. goldene Schmucksachen. II Jh. vor Christi. Wani.


goldene Schmucksachen. II-III Jh. Armaziskhevi.


das Hemd der Allerheiligsten Gottesmutter Maria wurde nach Georgien aus Byzanz gebracht und ist im Palast Dadiani aufbewahrt.


Bodenmosaik. III-IV Jh. Kunstmuseum. Tbilisi.


Triptychon Antschischati. Die Ikone ist in VI-VII Jh. geschrieben und im XII Jh. geschmieden.


Georgische Glasur. (Emaille) VIII-X Jh.


Mariä Reinigung. Georgische Glasur. XII Jh.


Auferweckung des Lazarus. Georgische Glasur. XII Jh.


Tempel Chachuli. die Skulptur eines Adlers. X. Jh.


Kirchliche goldene Schale aus Tempel Bedia. 999.


die grösste Glasur in der Welt ist die Ikone der Allerheiligsten Gottesmutter Maria (116 cm-95 cm). Am Triptychon sind 115 Muster angeordnet. VIII-XII Jh.


die Freske in der Kirche Ubisa. Das Heilige Abendmahl. Damian. XIV Jh.


die Freske in der Kirche Ubisa. Gottesmutter zusammen mit Engeln. Damian. XIV. Jh.


Georgische Kriegsgeräte des Mittelalters.


Tbilisi. XIX Jh.


Fischer. Künstler Pirosmani. XIX Jh.


Tbilisi. XIX Jh.